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Rekordeintrag ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft!

Da ist es wieder – schneller, höher, besser oder was auch sonst noch – das Streben nach Rekorden ins Guinness-Buch. Ist doch klar, eine solche Profilierung darf auch bei Pedelecs nicht fehlen, egal zu welchem Preis und zu welchem Risiko. Doch der Ehrgeiz eines Individuums kennt da keine Grenzen. Dies scheint auch dem Gründer von Torque Bikes, Harald Elendt, ein rechter Dorn im Auge gewesen zu sein. Denn er witterte seine Chance beim Steherrennen „Preis der Sparkasse“ in Nürnberg, für einen offiziellen Versuch im Guinness-Buch der Rekorde verewigt zu werden. Dafür schwang er sich auf sein Pedelec Torque Bike RSR, um seinen inoffiziellen Rekordversuch von 94 km/h zu übertrumpfen. Nun denn, zumindest verfügt dieses 33 kg schwere Pedelec über 2 Motoren, die es bis zu einer Leistung von 8 PS bringt.

Da kann Harald Elendt ja nur froh sein, dass er einst ein erfolgreicher Radsportler beim RC Herpersdorf war, denn damit seine ambitionierten Pläne nicht durchkreuzt wurden, musste er selbst, trotz Elektroantrieb, noch kräftig seine Beinmuskulatur strapazieren. Da bleiben immer wieder Fragen offen, wieweit manch menschliches Wesen geht, um etwas zu erreichen, egal ob es sinnvoll ist oder nicht. Hauptsache Mann ist selbst davon überzeugt. Zumindest laut seiner Aussage, er habe bei idealer Kombination von Kraft und Technik dieses Pedelec selbst ständig verbessert, sodass es möglich sei, mindestens 100 km/h zu schaffen, hat es den Anschein. Obwohl Harald Elendt vor dem Rekordversuch Bedenken bezüglich des Belags im Reichelsdorfer Keller äußerte, dieser habe sich bei den Testfahrten als rau und wellig erwiesen, wolle und könne er den Rekord schaffen. Tatsächlich, denn trotz der Schwierigkeiten und glücklicherweise, ohne dass etwas Schlimmes passierte, konnte mit dem Pedelec die 100 km/h mit 2 km/h überflügelt werden. Harald Elendt bekommt nun seinen Eintrag ins Buch der Rekorde.

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