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Elektrofahrräder – ein sportlicher Markt

Im Januar 2010 haben wir Euch berichtet, dass die Verkaufszahlen für Elektrofahrräder von 2002, bis 2008 verzehnfacht haben. Der Boom hält an. Eine immer größer werdende Fan-Gemeinde erfreut sich an e-bikes, Läden und Testcenter schießen allerorts aus dem Boden und auf den Messen werden immer neue Features an immer leichteren Elektrofahrrädern mit immer höherer Reichweite präsentiert.

E-Bikes sind anfänglich vor allem eine Erleichterung für Menschen, die nicht aus eigener Kraft gut in die Pedale treten können. Doch da ihre Entwicklung sie immer sportlicher, leichter, schneller und vielseitiger macht, entwickelt sich seit etwa 2008 eine neue Sparte:
Die sportlichen E-Biker. Sie verlangen immer mehr vom Material ab, tüfteln an Verbesserungen, und treiben bewusst und unbewusst den Markt voran.

Der Rekord von 2010, mit rund 200.000 Elektrofahrräder verkauft wurden, ist im Jahr 2011 in jedem Fall getoppt.

Der Markt wird größer, die Zielgruppe auch und die e-bikes werden immer besser, wie wir in 2011 beobachten konnten.

Der Markt ist anscheinend sogar so groß, dass nun auch Smart bei den E-Bikes einsteigt. Aus gutem Grund: Passend zum Start des E-Smarts, eines Elektrosmarts mit der Reichweite von 160 Kilometern bei 16.000 Euro Kampfpreis, kommt 2012 das erste Smart-e-bike auf den Markt. Es wurde im Hause Smart in Zusammenarbeit mit der renommierten Firma Grace 2012 entwickelt und soll 2000 Euro kosten. Seine Reichweite soll 100 Kilometer betragen. Damit liegt das Smart e-bike derzeit im Mittelfeld. Und das ist ja auch schon mal ein sportlicher Start, der sicher wieder ein paar Fans mehr mit sich bringt.

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