Die New York Times hat einen interessanten Artikel über die rasante Entwicklung des globalen E-Bike Marktes veröffentlicht. Insbesondere die schnell wachsende Nachfrage auf dem chinesischen Markt und in Teilen Europas, wo besonders in Holland heute schon ein bemerkenswert großer Anteil an Elektrofahrrädern verkauft wird, haben dazu beigetragen das in nur einem Jahrzehnt aus einem kaum nennenswerten Markt ein globaler $11 Mrd. Markt entstanden ist.
Des Weiteren wird in dem Artikel erläutert, dass die Nachfrage in China sich mehr nach komplett von Elektromotoren betriebenen Fahrrädern ohne Pedalunterstützung, also den E-Bikes, entwickelt, während dessen in Europa und USA Elektrofahrräder mit Pedalunterstützung sich größerer Beliebtheit erfreuen.
Es wird auch auf die durch größere Verbreitung von Elektrofahrrädern entstehenden Problematiken bezüglich der Verkehrsplanung und die dadurch entstehende Herausforderung an die Gesetzgebung eingegangen. Es entwickeln sich mehr und mehr zusätzliche Gefahrenpotenziale, weil die Geschwindigkeiten von Elektrofahrrädern von anderen Verkehrsteilnehmern oft nicht richtig eingeschätzt werden.
In dem Beitrag wird auch darauf eingegangen, dass gerade in Europa und USA das Fahrradfahren nicht als reiner Fortbewegungszweck angesehen wird, sondern als sportliche Herausforderung. Gerade diese Auffassung stellt für viele eine Hürde da, auf ein Elektrofahrrad umzusteigen. Es ist also wichtig für die gesamte Branche von dem Image der Renterfahrräder wegzukommen und in dem Bewusstsein der Menschen als modernes Fortbewegungsmittel wahrgenommen zu werden.
Ich kann den Trend völlig nachvollziehen und bin auch einer, der auf das Boot aufgesprungen ist. Die Vorteile liegen auf der Hand nur ist die richtige Wahl des E-Bikes von großer Bedeutung. Hab jetzt mein Zweites, da ich mit dem ersten, die Marke will ich nicht nennen, zu große Probleme hatte. Jetzt läuft alles wie geschmiert, dank Vitalbike. Kann den Hersteller nur weiterempfehlen
Stimme in dem Punkt, dass dringend etwas für die Fahrrad-Infrastruktur der Städte getan werden müsste, zu. Leider ist es ja schon für “reguläre” Radler in vielen Orten lebensgefährlich genug, sich auf zwei Rädern mit dem Autoverkehr messen zu wollen.
Da kann man nur hoffen, dass je mehr Menschen auf das sehr sinnvolle Verkehrsmittel Elektrofahrrad umsteigen, auch das Fahrradwegenetz entsprechend vergrößert wird.