Im Januar 2010 haben wir Euch berichtet, dass die Verkaufszahlen für Elektrofahrräder von 2002, bis 2008 verzehnfacht haben. Der Boom hält an. Eine immer größer werdende Fan-Gemeinde erfreut sich an e-bikes, Läden und Testcenter schießen allerorts aus dem Boden und auf den Messen werden immer neue Features an immer leichteren Elektrofahrrädern mit immer höherer Reichweite präsentiert.
Auf dem E-Bike die richtige Kleidung!
Wer endlich das passende E-Bike/Pedelec gefunden hat, mit dem er nun täglich zur Arbeitsstelle fährt, merkt sehr schnell, dass die richtige Kleidung unbedingt erforderlich ist.
Denn es ist ja nicht immer nur trocken und sonnig. Da sind feine Anzüge nicht gerade zum Fahrradfahren geeignet, egal ob nun mit oder ohne Elektromotor. Eine Tatsache, die der Bekleidungsindustrie natürlich nicht entgangen ist. Ein paar findige Designer haben sich Gedanken gemacht, auf welche Weise den E-Bikern geholfen werden kann. Entsprechend wurde eine Funktionsbekleidung entwickelt, die von der üblichen Kleidung fürs Büro kaum zu unterscheiden ist. Jedoch die nötige Bewegungsfreiheit hat, atmungsaktiv und teilweise mit Silber Ionen gegen Geruchsbildung verarbeitet ist.
E-Bike ganz ohne Kabelsalat!
Die Crew der kanadischen Firma Daymak hat sich wirklich Gedanken gemacht, um den Kabelsalat für ein E-Bike endlich loszuwerden. Solange es sich nur um die Kabel von Bremse oder Gangschaltung handelt, geht es ja auch noch, zumindest bei einem normalen Fahrrad. Jedoch bei den E-Bikes sieht dies schon ganz anders aus. So macht es schon Sinn eine Lösung zu finden, die ohne die sichtbaren Verbindungen auskommt. Daymak ist spezialisiert für Elektro-Technik und Elektro-Antriebe, sie haben nun ein E-Bike mit dem schönen Namen Shadow auf den Markt gebracht, welches ohne Brems- und Getriebekabel auskommt und auch die Stromkabel zwischen Motor und Batterie sind unsichtbar.
E-Bikes aus den USA haben es über den großen Teich geschafft!
Das Unternehmen Pedego hat sich bereits seit 3 Jahren mit ihren Cruisern sehr gut in Szene gesetzt und ist in der Verkaufsstatistik inzwischen am dem 2. Platz angekommen. Jetzt sollen die komfortablen wie praktischen E-Bikes auch den europäischen Markt erobern. Der Stil dieser Elektrofahrräder ist dem, aus den 50er-Jahren bekannten, Beach-Cruisern nachgeeifert. Nur das die moderne Version einen Akku, einen Motor und eine Steuereinheit hat. Außerdem gibt es den „Classic Cruiser“ in verschiedenen Modellen. Eines hat einen 250-Watt-Motor, eine Kapazität von 360 Wattstunden und soll ca. 40 km weit reichen. Ein zweites Modell hat einen kräftigeren Motor mit 500 Watt und 480 Wattstunden Kapazität.
Was bringt der Weihnachtsmann wohl einem E-Biker?
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und das Grübeln geht los, was die Liebsten unter dem Tannenbaum erfreuen könnte. Kein Problem für einen E-Biker, denn es gibt genügend technische oder praktische Gegenstände, die einem E-Biker nicht nur Freude machen, sondern, die er bestimmt ebenso benötigt. Denn der überzeugte Elektrofahrradfahrer muss hinaus auf Weg und Straße, egal ob bei Sonnenschein oder stürmischen Wetter. Jedoch braucht es für die längere Fahrt auch das eine oder andere Utensil, um für alle unvorsehbaren Gegebenheiten gerüstet zu sein oder zumindest ein wenig Unterhaltung zu haben.
Im neuen Jahr wird Smart neben Autos, auch E-Bikes verkaufen!
Der Grundstein wurde bereits im Juni dieses Jahres dazu gelegt, als die Chefin der Daimler Tochter Smart, Annette Winkler, verkündete, der Berliner E-Bike-Hersteller Grace steige mit ein. Da Grace auch schon an der Konstruktion des E-Bike-Prototyps in großem Maße beteiligt war. Smart möchte neben den Autos zukünftig auch im Elektrofahrradmarkt kräftig mitwirken. Jetzt ist es also bald soweit, dass der Markt für Smart Pedelecs im Jahr 2012 geöffnet wird. Das Serienmodell, das nun für den Verkauf vorgesehen ist, wurde bereits in Friedrichhafen auf der Eurobike 2011 und auf der Autoausstellung in Frankfurt vorgeführt. Smart möchte mit dem Elektrofahrrad einen neuen Geschäftsbereich hinzufügen und nicht, wie manche erst glaubten, das E-Bike nur als Werbemittel einsetzen.
Es bewegt sich was auf dem E-Bike-Markt!
Es ist geringfügig zu erkennen, dass die Hersteller und Entwickler von Elektrofahrrädern so langsam merken, dass bei E-Bike/Pedelec einiges im Argen liegt. Der Boom stagniert, was ja auch nicht verwunderlich ist. Zuviel wurde auf den Markt geworfen, ohne ein wirkliches „Aha-Erlebnis“ auszulösen. Ein paar Hersteller sind zur Einsicht gekommen und versuchen nun ihre Erfahrungswerte mit anderen zusammenzufassen. Als eine der wenigen haben sich bereits im Februar dieses Jahres Brose Fahrzeugteile und SEW-Eurodrive aufgerafft und ein gemeinsames Unternehmen, die Brose-SEW, gegründet. Gemeinschaftlich entwickeln und produzieren sie nun Antriebs- und Ladesystem für Pkws, Nutzfahrzeuge und Elektrofahrräder.
Sind die E-Bike Entwicklungen noch verspielt oder bereits ausgereift?
Wer sich ein E-Bike/Pedelec zulegen möchte, hat es ganz schön schwer zu entscheiden. Denn es ist sehr verwirrend, was da so alles angeboten wird. Woran soll ein Laie sich orientieren, welches der Elektroräder das Optimalste ist, wenn jeder Hersteller den Antrieb/Akku an einer anderen Stelle am Rahmen befestigt bzw. einbaut. Unter dem Sitz, auf dem Gepäckträger, in die Rahmenstange, vorne in die Radnabe oder hinten in die Radnabe?
E-Bikes vom Discounter – gut oder schlecht?
Der neue Trend E-Bikes bzw. Pedelecs ist in aller Munde. Ob für die Stadt oder als Mountainbike, geht es nach den Herstellern, muss jeder ein Elektrofahrrad besitzen, als gäbe es keine Alternativen. Verkaufen ist angesagt und das zu stolzen Preisen. So ist es nicht verwunderlich, dass Discounter oder andere Händler günstige E-Bikes anbieten, die sich auch Leute mit einem normalen Monatseinkommen leisten können. Jedoch werden sofort Stimmen laut, die davor warnen, die preisgünstigen Pedelecs zu kaufen, dass diese nur von minderer Qualität seien. So wird argumentiert, dass ein E-Bike einen besonders stabilen Rahmen benötige, denn das höhere Gewicht und Geschwindigkeit, die mit den Pedelecs erreicht werde, stellen eine ebenso höhere Belastung für die Konstruktion dar.
Elektro-Mountainbikes liegen immer mehr im Trend!
Schon allein normale Mountainbikes könnten eine Nation spalten, ob es sich dabei um den ultimativen Kick oder einfach nur um Irrsinn handelt. Doch offensichtlich scheinen immer mehr Adrenalinjunkies auf die Mountainbikemodelle mit Elektroantrieb für schweres Gelände umzusteigen. Zumal die zuvor bemängelten Unsicherheiten soweit beseitigt scheinen und die E-MTBs in ihrer Vielfalt alles vorweisen können, was möglich ist. Die für 2012 neu konzipierten Pedelecs mit einer Federgabel vorne, können inzwischen problemlos über Stock und Stein fahren. Die vollgefederten E-Bikes meistern sogar mehr als holpriges Gelände.